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Schokoloade för Ottilie

Plattdeutscher Schwank in drei Akten

Erstauflage: 1998

Personen:

Jan Bröringmeyer, Schokoladenfabrikant,
Ramona, seine Tochter,
Ottilie, Hausangestellte,
Berni Hansen, Freund des Jan Bröringmeyer,
Klaus Hansen, sein Sohn,
Ali Gümüz, türkischer Geschäftsmann,
Sandra Höfer, Therapeutin für Autogenes Training.

Inhalt:

Ein turbulenter Auftakt mit einem groben Missverständnis beendet zunächst die Liebesbeziehung zwischen Ramona Bröringmeyer und Klaus Hansen, dessen Väter miteinander befreundet sind. Das alteingesessene Unternehmen des Jan Bröringmeyer bedeutet für den kleinen Ort Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in nicht unerheblichem Ausmaß. Als die Konkurrenz der Großkonzerne übermächtig wird und Jan niemanden sieht, der seinen Betrieb übernehmen könnte, entschließt er sich, den Betrieb zu verkaufen. Im türkischen Geschäftsmann Ali Gümüz findet er alsbald einen Interessenten, was wiederum der „ewigen Hausangestellten“ Ottilie, die im Haus das Sagen hat, nicht in den Kram passt. Als sie merkt, dass auch sie Jan Bröringmeyer nicht von seinem Entschluss abbringen kann, beginnt sie, merkwürdig zu werden. Ab sofort verrichtet sie „Dienst nach Vorschrift“, geht zum Kegeln und interessiert sich für Autogenes Training. Dass sie damit einen ganz bestimmten Zweck verfolgt, ahnt nur Berni Hansen, dessen Sohn Klaus inzwischen wieder zaghafte Kontakte zu Ramona aufgenommen hat. Doch da ist Ali Gümüz, der Ramona Komplimente macht, so dass Eifersuchtsszenen vorprogrammiert sind, die völlig aus dem Rahmen fallen, als auch Ottilie dem Charm des Türken verfällt. Um Ali zu gefallen, kleidet sie sich nun plötzlich türkisch und nimmt Türkischunterricht, um, wie sie sagt, später mit ihm nach Istanbul zu ziehen. Ob Jan nun seinen Betrieb verkauft, und welche Beziehung zustande kommt, darüber gibt das Stück in humorvoller Weise Auskunft.

Bühnenbild:

Alle drei Akte spielen vor dem Wohnhaus der Bröringmeyers. Ein Tisch, auf dem ein Handy liegt, sowie eine Bank und zwei Stühle in der Mitte, seitlich die Fassade der Fabrik „Bröringmeyers Schokoladen“. Freilichtbühnen bieten sich etliche Gestaltungsmöglichkeiten.


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