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De verflixte Hund

Plattdeutscher Dreiakter

Erstausgabe: 1993
Neuauflage: 2001

Personen:

Aloys Hüneke, Malermeister,
Gunda, seine Tochter,
Irene Muckermann, Nachbarin,
Frank, ihr Sohn,
Werner Hinnenkamp, Nachbar,
Agathe Lieberknecht, Dame aus St. Pauli,
Hauptwachtmeister Stolz,
Linda Ellers, Journalistin,
Gerda Weiser, Tierschutzbeauftragte,
Dr. Heinz Jählich, Kreisjägermeister.
Eine Radiostimme.


Inhalt:

In diesem turbulenten Kriminalschwank dreht sich alles um einen Hund. Es ist kaum vorstellbar, für wieviel Aufregung ein solches Tier sorgen kann. Malermeister Aloys Hüneke bedeutet sein Hund sehr viel, fand er doch nach dem Tode seiner Frau in Harro einen treuen Freund, den er zur Jagd abrichtete. Dass ein Hund auch manchmal bellt, liegt in der Sache der Natur. Nachbarin Irene Muckermann ist da ganz anderer Meinung und liegt fortan im Dauerstreit mit dem Malermeister, sehr zum Unwillen ihres Sohnes Frank, der ein Auge auf des Malers Tochter Gunda geworfen hat. Als Agathe Lieberknecht, eine Dame aus Hamburg aufkreuzt, und sich dabei auffällig um die Gunst Franks bemüht, kommt es zu Eifersüchteleien, die durch Harros Hundebiss in den Allerwertesten der Dame noch zusätzlichen Zündstoff erhält. Es kommt zu einer Anzeige bei der Polizei. Presse und Tierschutzbehörde werden aufmerksam. Mitten in den Turbulenzen fällt ein Schuss und streift Harros linke Hinterpfote. Frank, der soeben von der Jagd zurückkommt, ist Hauptverdächtiger. Obwohl er seine Unschuld beteuert, erhält die Liebe zu Gunda einen Knacks. Franks Mutter Irene hat inzwischen Gefallen an den Plänen der Agathe Lieberknecht gefunden, integriert daher bewusst gegen die Tochter des Malers Gunda. Noch während Hauptwachtmeister Stolz den verdächtigen Frank verhört, gibt Kreisjägermeister Dr. Heinz Jählich dem Fall eine überraschende Wende. Die hochtrabende Pläne der Agathe, im Dorf eine Parfüm-Verkaufszentrale zu errichten, verpuffen, und somit auch die Illusionen der Irene Muckermann. Es kommt zu einem überraschenden Finale!

Bühnenbild:

Heutiges, modernes Wohnzimmer. An der Rückwand eine Tür, die ins Hausinnere führt, rechts= Tür zum Hof, links=Tür zum Garten. Jagdmotive an den Wänden. In der Mitte ein Tisch mit vier Stühlen. Bei Freilichtaufführungen kann die Szenerie mühelos nach draußen verlegt werden!


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