Oma Fangmann
Jupp Fangmann
Lisbeth, seine Frau
Ulla, ihre Tochter
Tante Helma
Matthias Welke, Nachbar
Mario, sein Sohn
Uwe Reinken, Versicherungsvertreter
Heike, eine Postbotin.
Obwohl Opa Fangmann schon ein Jahr unter der Erde liegt, kann sich Oma mit dieser Tatsache nicht abfinden. Immer wieder bildet sie sich ein, Opa würde abends ins Schlafzimmer kommen und mit ihr reden. Auch die Familie kann ihr diese Halluzination nicht ausreden. Oma wird noch bestärkt durch ein wissenschaftliches Buch, das ihr der Nachbarjunge Mario, der mit der Tochter des Hauses, Ulla Fangmann, befreundet ist, schenkt. Als Ullas Mutter Lisbeth einen Unfall hat, gerät ihr Mann Jupp in Panik, weil er nicht versichert ist. Prompt schließt er bei Uwe Reinken alle möglichen Verträge ab. Auch Oma lässt sich gegen „Opas Geist“ versichern, hat dabei jedoch den Hintergedanken eines Tagegeldanspruches, falls man sie aufgrund ihrer Halluzinationen in eine Nervenheilanstalt einweisen sollte. Oma erwägt sogar gezielt, etwas nachzuhelfen.
Um nun diesem Spuk ein Ende zu setzen, kommt Jupp Fangmann die Idee, Opa wieder zum Leben zu erwecken. In seinem Nachbarn Matthias Welke findet er einen willkommenen Partner, der abends in Opas Jacke und Mütze in Omas Schlafzimmer schleicht. Oma traut ihren Augen nicht und schreit lauthals um Hilfe. Die zu Besuch weilende Tante Helma wird in die Situation mit hineingezogen. Oma zweifelt nun tatsächlich an ihrem Verstand und will vom Tagegeld nichts mehr wissen, als man ihr vorschlägt, einen Nervenarzt kommen zu lassen. Als Tante Helma dann die auf dem Stuhl liegenden Kleidungsstücke Opas entdeckt, fliegt der ganze Schwindel auf und Oma fühlt sich plötzlich wieder „normal“! Es kehrt Ruhe ein. Zum versöhnlichen Happyend kommt es dann noch zwischen dem auf den Versicherungsvertreter eifersüchtigen Mario und seiner Ulla. Alles in allem: Ein turbulenter Schwank, der es in sich hat!
Uraufführung: 18.Januar, 1998, Kolping-Theatergrp. Langförden