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De Bombendrohung

Plattdeutscher Schwank in drei Akten

Erstaufführung: 1995
Neuauflage: 2001

Personen:

Erwin Windemann, Kornbrennereibesitzer,
Nina, seine Tochter,
Tante Rosa,
Justus Lieblich, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung,
Eugenie Hesselbach, Präsidentin des Clubs „Anti-Alkohol“,
Jürgen Schmitz, Molkereibesitzer,
Thorsten Mählmann, Kriminalinspektor,
Paula Pagelsdorf, Postbotin,
Eine Fernsehstimme,
Klaras Stimme aus dem Jenseits.


Inhalt:

„De Bombendrohung“ ist, wenn man so will, ein plattdeutscher Kriminalschwank. Kornbrennereibesitzer Erwin Windemann erhält auf dubiose Weise einen Drohbrief zugestellt, der besagt, dass, wenn er nicht auf die Forderung der Lösegelderpresser eingeht, seine Fabrik in die Luft gesprengt wird.

Etwa zur gleichen Zeit bekommt auch die Tochter Nina einen Brief von der Präsidentin des Clubs „Anti-Alkohol“, in dem sie gebeten wird, an einer Protestaktion wider den Alkohol teilzunehmen und dem Club beizutreten.

Harte Arbeit für Kriminalinspektor Thorsten Mählmann, der sich zudem in die Tochter Nina verliebt. Obwohl diese „Liebe auf den ersten Blick“ von Nina erwidert wird, gibt es in dieser Beziehung doch einige Schwierigkeiten zu überwinden, da der Fabrikant den Vorsitzenden der Wirtschaftlichen Vereinigung, Justus Lieblich, für seine Tochter vorgesehen hat. Dieser besagte Justus bereichert das Stück durch seine ständigen Reimereien, die durchaus die Lachmuskeln strapazieren. Mitten im Geschehen steckt auch die etwas tollpatschige Briefträgerin Paula Pagelsdorf, die sich wiederum in Justus Lieblich verguckt.

Eine ominöse Rolle spielt Tante Rosa aus Los Angeles, die mal wieder zu Besuch bei den Windemans ist und mit dem Molkereibesitzer Jürgen Schmitz ein Verhältnis hat. Ob der Fall nun letztendlich gelöst wird und wer wen am Ende heiratet, soll hier nicht verraten werden.

Bühnenbild:

Wohnstube des Fabrikanten Windemann


Uraufführung: 15.11.1996: Laienspielgruppe Blersum/Wittmund


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